Gut vorbereitet
in die TI starten

Für Heilmittelerbringer
verschiebt sich die
TI-Anbindungspflicht

Aktuell wird in der Branche über eine Verschiebung der Pflicht zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) für Heilmittelerbringer auf den 1. Oktober 2027 diskutiert. Viele Berufsverbände empfehlen, sich jedoch – unabhängig von der Frist – frühzeitig mit den notwendigen Schritten der TI-Anbindung auseinanderzusetzen. Diese Empfehlung unterstützen wir als opta data Gruppe, denn, wer sich vorbereitet, bleibt handlungsfähig und profitiert frühzeitig von den Vorteilen der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

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  • Telematikinfrastruktur
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Die TI als Chance - Vorteile erkennen

Das gemeinschaftliche Ziel der Digitalisierung im Gesundheitswesen, eine moderne, vernetzte und sichere Patientenversorgung zu schaffen, bleibt nach wie vor bestehen. Und so kann die TI-Anbindung als eine Chance gesehen werden, die Digitalisierung aktiv mitzugestalten. 

Denn wer sich jetzt mit den Funktionen und Anwendungen der Telematikinfrastruktur beschäftigt, ist gut vorbereitet und startet später ohne Hektik und Stress:

  • Sicherheit gewinnen: Früh angebundene Praxen sammeln Erfahrung im Umgang mit digitalen Anwendungen.
  • Refinanzierung nutzen: Die Anbindung wird gefördert – wer startet, profitiert finanziell.
  • Alltag spürbar erleichtern: KIM ermöglicht eine sichere, verschlüsselte Kommunikation mit Ärztinnen und Ärzten – ohne Fax, ohne Papier.
  • Effizienter arbeiten: Digitale Prozesse sparen Zeit, vermeiden Fehler und schaffen Transparenz.

Gute Gründe, sich jetzt bereits mit der TI auseinanderzusetzen

Die Verschiebung der TI-Anschlussfrist bietet Raum, jetzt bereits in die Digitalisierung zu investieren – und sich damit von der Konkurrenz abzuheben.

Wir erklären, warum dies sinnvoll ist – und wie Sie sich optimal auf die Zukunft vorbereiten.

    1. Die TI-Anbindung bringt Vorteile – auch ohne eVO

    Obwohl die eVO 2027 der Hauptanreiz für die TI-Verbindung ist, gibt es weitere Vorteile, die sich bereits jetzt für Heilmittelerbringer lohnen:

    • Bessere Kommunikation mit Krankenkassen und Apotheken: Die TI ermöglicht einen sichereren und effizienteren Austausch von Daten, z. B. bei der Verordnung von Heilmitteln. Dies kann Prozesse beschleunigen und Fehler minimieren.
    • Vorausplanung für die Zukunft: Wer jetzt bereits in die TI integriert wird, erleichtert sich die Umstellung auf die eVO 2027 erheblich. Die technische Infrastruktur ist bereits vorhanden, und die Schulungen können schrittweise erfolgen.
    • Compliance mit zukünftigen Vorschriften: Die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche wird immer wichtiger. Wer jetzt nicht auf dem neuesten Stand ist, riskiert, später zurückzubleiben oder höhere Kosten für die Nachholung zu tragen.

      2. Die TI-Anbindung ist ein Schritt in die Zukunft

      Die Telematikinfrastruktur ist ein zentraler Baustein der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung. Obwohl die Anbindung für Heilmittelerbringer aktuell noch nicht vollständig nutzbringend wirkt, ist sie ein Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

      • Krankenkassen und Apotheken nutzen die TI bereits: Selbst wenn die eVO 2027 noch nicht da ist, profitieren bereits andere Akteure von der digitalen Infrastruktur. Eine Anbindung kann Kooperationschancen mit diesen Partnern eröffnen.
      • Vorbildfunktion für andere Branchen: Unternehmen, die sich jetzt schon mit der TI beschäftigen, setzen ein Zeichen für Innovation und Vorreitergeist – ein Pluspunkt in der Branche.

        3. Die Kosten für die TI-Anbindung werden refinanziert

        Ein häufiger Einwand ist die Frage nach den Kosten und Nutzen. Hier die Klarheit:

        • Kosten: Die Anbindung an die TI erfordert Investitionen in IT-Systeme und Software. Für viele Unternehmen kann dies hoher Aufwand bedeuten – aber die Verschiebung bis 2027 gibt Zeit, Kosten zu planen und zu optimieren.
        • Nutzen: Selbst heute kann die TI-Verbindung Datenautomatisierung, Transparenz und Fehlervermeidung ermöglichen. Die langfristigen Vorteile – insbesondere mit der eVO 2027 – überwiegen die kurzfristigen Aufwendungen.
        • Wichtig zu wissen: Die Kosten für den TI-Anschluss können bis zu 100 % durch den GKV-Spitzenverband refinanziert werden, sodass für dich als Leistungserbringer kein finanzieller Aufwand entsteht.

          Wie können Sie sich jetzt auf die TI-Verbindung vorbereiten?

          Wenn Sie sich jetzt schon mit der TI auseinanderzusetzen möchten, sind folgende Schritte sinnvoll:

          1. Informieren Sie sich bei Berufsverbänden: Die Deutsche Heilmittel-Union (DHE) oder andere Branchenverbände bieten oft Hilfestellungen und Beratung zu der Anbindung.
          2. Suchen Sie IT-Partner: Mit einem erfahrenen Anbieter können Sie die Umsetzung der TI-Verbindung schrittweise und geplant gestalten.
          3. Bereiten Sie Ihre IT-Infrastruktur vor: Schauen Sie, ob Ihre Systeme bereits TI-fähig sind oder ob Anpassungen nötig sind.
          4. Nutzen Sie Pilotprojekte: Testen Sie die TI-Verbindung an einem kleineren Umfang, um Erfahrungen zu sammeln.

            Schon jetzt starten & TI-Anbindung sichern!

            Die Verschiebung der TI-Anbindungspflicht bis 2027 bietet Heilmittelerbringern mehr Zeit, aber keinen Grund, zu warten. 

            Wer jetzt nicht in die Digitalisierung investiert, riskiert, später zurückzubleiben – sowohl in der Branche als auch bei der Umsetzung der eVO 2027.

            Aber die Anbindung an die TI ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance, sich auf die Zukunft vorzubereiten.

            Als erfahrener Partner begleitet Sie opta data auf Ihrem Weg in die Telematikinfrastruktur: Von der Erstberatung bis zur erfolgreichen Implementierung aller notwendigen TI-Komponenten. 

             

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            opta data

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