Wie sind Sie in die Branche gekommen?
Mein Weg in die Branche begann im technischen Support. Dort habe ich nicht nur viel über Produkte und Lösungen gelernt, sondern vor allem gemerkt, wie viel Freude mir der direkte Kontakt und die Kommunikation mit Kund:innen macht. Es hat mich immer motiviert, Herausforderungen gemeinsam mit ihnen zu lösen und nachhaltige Beziehungen aufzubauen.
Aus dieser Begeisterung heraus entwickelte sich mein Weg vom technischen Support in den Vertrieb und schließlich in das Key Account Management. Heute kann ich technische Expertise mit Kundenorientierung und strategischer Beratung verbinden, was für mich die perfekte Kombination ist.
Woran arbeiten Sie aktuell besonders intensiv?
Aktuell liegt mein Fokus auf der Verbesserung digitaler Prozesse in unserer Branche. Dazu gehören die Weiterentwicklung von Produktkatalogen, die Automatisierung von Abläufen wie der E-Mail-Ablage von Eingangsrechnungen und natürlich die Umsetzung individueller Kundenwünsche. Mich begeistert dabei besonders, wie Digitalisierung Abläufe vereinfacht und unseren Kund:innen einen echten Mehrwert bietet.
Welche Fähigkeiten werden in Zukunft besonders wichtig sein?
Ich glaube, dass Veränderungsfähigkeit eine der wichtigsten Kompetenzen der Zukunft sein wird. Wir erleben, wie schnell sich Technologien, Kundenbedürfnisse und Arbeitsprozesse verändern. Deshalb reicht es nicht mehr, einmal etwas gelernt zu haben. Wir müssen neugierig bleiben, kontinuierlich dazulernen und bereit sein, bestehende Abläufe neu zu denken.
Gleichzeitig dürfen wir bei aller Digitalisierung den Menschen nicht aus den Augen verlieren. Empathie, klare Kommunikation und die Fähigkeit, Kund:innen wirklich zuzuhören, werden deshalb aus meiner Sicht noch wichtiger. Die Zukunft gehört denjenigen, die technisches Verständnis mit Menschlichkeit verbinden und aus guten Ideen konkrete Verbesserungen machen
Worauf sind Sie in Ihrer bisherigen Laufbahn besonders stolz?
Besonders stolz bin ich auf meine persönliche und berufliche Entwicklung. Ich bin im technischen Support gestartet und habe dort nicht nur ein tiefes Verständnis für Produkte und Prozesse aufgebaut, sondern auch meine Begeisterung für den direkten Austausch mit Kund:innen entdeckt.
Aus dieser Begeisterung heraus habe ich mich Schritt für Schritt in den Vertrieb und schließlich ins Key Account Management weiterentwickelt. Heute kann ich technisches Know-how, persönliche Beratung und unternehmerisches Denken miteinander verbinden.
Am meisten erfüllt es mich, wenn aus einem Kundenanliegen eine konkrete Lösung entsteht, die den Arbeitsalltag wirklich einfacher macht. Ich bin stolz darauf, nicht nur Produkte zu verkaufen, sondern Kund:innen langfristig zu begleiten, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam echte Verbesserungen umzusetzen.
Sie sind im Oktober auf dem EUHA. Worauf freuen Sie sich dort besonders und welche Themen möchten Sie mit Besucherinnen und Besuchern diskutieren?
Als nördlichst lebender Mitarbeiter der opta data Gruppe freue ich mich natürlich besonders darauf, im Oktober viele Kundinnen, Kunden und Branchenkolleg:innen persönlich in Hannover zu treffen. Im Mittelpunkt steht für mich der direkte und ehrliche Austausch: Wo liegen aktuell die größten Herausforderungen und wie werden aktuelle Entwicklungen wahrgenommen?
Nur wenn wir unserem Gegenüber zuhören, können wir verstehen, was es bewegt und Ihm zeigen, dass wir den Weg gemeinsam gehen.
Was begeistert Sie außerhalb der Arbeit?
Meine Familie begeistert mich am meisten. Besonders gerne verbringen wir unsere Urlaube in Skandinavien. Als Nordlicht fühle ich mich dort mit der Küste, der Weite und der entspannten Atmosphäre besonders wohl. Die gemeinsame Zeit gibt mir Kraft, erdet mich und ist für mich der perfekte Ausgleich zum Berufsalltag.
Wo sehen Sie die Branche in fünf Jahren?
Ich glaube fest daran, dass die Hörakustikbranche sehr spannenden Jahren entgegensieht. Gleichzeitig steht sie mit den bevorstehenden Veränderungen nicht allein da. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, neue Kundenbedürfnisse und der demografische Wandel werden alle Bereiche des Gesundheitswesens und unseres Lebens beeinflussen.
Die Hörakustikerinnen und Hörakustiker haben jedoch schon immer bewiesen, dass sie erfinderisch, flexibel und nah am Menschen sind. Genau darin liegt für mich die große Stärke der Branche.
In fünf Jahren wird sie deshalb sicherlich anders aussehen als heute: digitaler, vernetzter und in vielen Abläufen effizienter. Der persönliche Kontakt, das Vertrauen und die individuelle Beratung werden aber weiterhin entscheidend bleiben. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Branche diesen Wandel erfolgreich gestalten wird, wenn sie technologische Möglichkeiten nutzt und dabei den Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellt.