Seit wann sind Sie Teil unseres Unternehmens und was genau ist Ihre Rolle?
Ich bin seit dem 01.07.2019 Teil der Unternehmensgruppe und aktuell als Key-Account-Managerin für den SMO-Bereich tätig. Dabei betreue ich vor allem unsere Großkunden und Interessenten in Bayern, Baden-Württemberg und Teilen von Nordrhein-Westfalen.
In meiner Rolle geht es zum einen darum, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen, und zum anderen darum, bestehende Partnerschaften zu stärken und gemeinsam gruppenübergreifend weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, für unsere Kund:innen ein verlässlicher und starker Partner zu sein.
Dazu gehört auch, kritische Gespräche zu führen und Vertragsverhandlungen über Inhalte und Konditionen abzuhalten. Ebenso beantworte ich Rückfragen zu Auszahlungen und Korrekturen und bespreche gemeinsam mit unseren Kund:innen die jeweiligen Krankenkassenverträge.
Darüber hinaus platziere ich Kundenoptimierungsaufträge, wirke Kündigungen entgegen und kläre Reklamationen lösungsorientiert. Auch die gemeinsame Umsetzung bevorstehender Projekte gehört zu meinen Aufgaben.
Dabei verstehe ich mich als Bindeglied zwischen unseren Kund:innen, den verschiedenen Fachbereichen und den Unternehmen innerhalb unserer Gruppe.
Welche Stationen Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie besonders geprägt?
Besonders geprägt haben mich meine Ausbildung und die anschließende Zeit bei der Krankenkasse. Dort konnte ich tiefe Einblicke in das Gesundheitssystem gewinnen und habe früh gelernt, die Kund:innen in den Mittelpunkt zu stellen. Servicebereitschaft sowie eine zuverlässige und nachhaltige Betreuung haben mich seitdem durch meine verschiedenen beruflichen Stationen begleitet und sind für mich bis heute wesentliche Bestandteile einer guten Zusammenarbeit.
Bei opta data bin ich zunächst als interne Kundenberaterin im Hilfsmittelbereich gestartet. Für mich wurde klar, dass eine meiner Stärken in der persönlichen Kundenkommunikation liegt, sodass sich für mich mit dem Wechsel in den Außendienst die Möglichkeit ergab, noch näher mit unseren Kund:innen zusammenzuarbeiten. Dieser Schritt hat mich auch persönlich stark weiterentwickelt. Vor allem habe ich gelernt, wie wertvoll der direkte Austausch ist, um Vertrauen zu schaffen, die Bedürfnisse unserer Kund:innen wirklich zu verstehen und langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen.
Woran arbeiten Sie aktuell besonders intensiv?
Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit dem Ausbau unserer bestehenden Geschäftsbeziehungen. Gerade in einer Zeit, in der sich Rahmenbedingungen und Anforderungen schnell verändern, ist es besonders wichtig, unseren Kund:innen als verlässlicher und vertrauensvoller Partner zur Seite zu stehen. So können wir gemeinsam auf Veränderungen und Herausforderungen reagieren und passende Lösungen entwickeln.
Gleichzeitig arbeiten wir eng mit dem Produktmanagement zusammen. Der direkte Austausch mit unseren Kund:innen hilft uns dabei, ihre Bedarfe frühzeitig zu erkennen und in die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen einfließen zu lassen.
Gibt es verbreitete Missverständnisse in Ihrer Branche?
Ein verbreitetes Missverständnis ist sicherlich, dass die Versorgung mit Hilfsmitteln von außen häufig einfacher wahrgenommen wird, als sie tatsächlich ist. Hinter einer guten Versorgung steckt deutlich mehr als nur die Bereitstellung eines Hilfsmittels. Gerade in Sanitätshäusern sowie in der Orthopädie- und Orthopädieschuhtechnik treffen individuelle Beratung, handwerkliches und medizinisches Fachwissen sowie zahlreiche regulatorische und administrative Anforderungen aufeinander.
Gleichzeitig steht hinter jeder Versorgung ein Mensch mit ganz individuellen Bedürfnissen. Unsere Kund:innen leisten hier täglich einen wichtigen Beitrag, um Menschen bestmöglich zu versorgen und ihnen mehr Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen. Ich glaube, diese Komplexität und die Verantwortung, die damit verbunden ist, werden außerhalb der Branche häufig unterschätzt.
Wie bleiben Sie fachlich auf dem neuesten Stand?
Ein wesentlicher Bestandteil ist für mich der kontinuierliche Austausch mit unseren Kund:innen. Durch die täglichen Gespräche bekommen wir sehr direkt mit, welche Themen die Branche beschäftigen, wo neue Herausforderungen entstehen und welche Lösungen gefragt sind. Auch durch die Zusammenarbeit mit den Leistungsgemeinschaften erhalten wir wertvolle Einblicke und Informationen.
Genauso wichtig ist für mich der interne Austausch. Um auch unsere Prozesse und Abläufe gut zu verstehen, suche ich regelmäßig das Gespräch mit den jeweiligen Fachbereichen und nutze beispielsweise Schulterblicke, um die unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Außerdem tauschen wir uns mit allen Teams des Geschäftsbereichs Hilfsmittel regelmäßig über den Markt und die damit verbundenen fachlichen Themen aus. Darüber hinaus bieten uns Messen eine gute Gelegenheit, uns mit anderen Marktteilnehmern zu vernetzen, aktuelle Entwicklungen aufzugreifen und voneinander zu lernen.
Gibt es ein Buch, einen Podcast oder eine Person, die Sie besonders inspiriert?
Besonders inspiriert hat mich das Buch „Can’t Hurt Me“ von David Goggins. Mich beeindruckt vor allem der Gedanke, die eigenen Grenzen immer wieder zu hinterfragen, Herausforderungen anzunehmen und auch in schwierigen Situationen nicht vorschnell aufzugeben.