Was hat Sie ursprünglich an diesem Fachgebiet begeistert?
Mich hat von Anfang an die Kombination aus Gesundheitsversorgung, Technik und digitalen Lösungen begeistert. Besonders spannend finde ich, dass man mit der richtigen Software und gut gestalteten Prozessen einen direkten Einfluss auf die Versorgung von Patienten und die Arbeit der Leistungserbringer haben kann. Digitale Lösungen bieten die Möglichkeit, Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen effizienter und nachhaltiger zu gestalten – und genau dieser praktische Nutzen hat mich immer motiviert.
Welche Stationen Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie besonders geprägt?
Sehr prägend war die praktische Arbeit in den ersten Jahren nach meiner Ausbildung. Dort habe ich die operativen Abläufe und Herausforderungen im Alltag intensiv kennengelernt. Später kamen Projekte im Bereich Digitalisierung und Softwareentwicklung im Hilfsmittelbereich hinzu, bei denen ich aktiv mitarbeiten konnte. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Übernahme von gruppenübergreifender Verantwortung für Branchensoftware, wodurch sich mein Blick stärker auf strategische und organisatorische Themen erweitert hat.
Was genau ist Ihre Rolle bei der opta data und woran arbeiten Sie aktuell?
Als Head of Business Consulting trage ich heute gruppenübergreifend Verantwortung für alle Branchensoftwaresysteme im Geschäftsbereich Hilfsmittel & Medizintechnik. In dieser Rolle beschäftige ich mich vor allem mit der Weiterentwicklung, Betreuung und strategischen Ausrichtung unserer Softwarelösungen. Dabei arbeite ich eng mit den Fachabteilungen, der IT und dem Management zusammen, um sowohl fachliche Anforderungen als auch technische Möglichkeiten bestmöglich miteinander zu verbinden. Aktuell liegt ein großer Fokus auf der Weiterentwicklung unserer Branchensoftware für den Hilfsmittel- und Medizintechnikbereich. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Digitalisierung und Optimierung von Versorgungs- und Abrechnungsprozessen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Systemintegration und die Datenflüsse zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen weiter zu verbessern, damit Informationen effizienter genutzt und Prozesse besser miteinander verzahnt werden können.
Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen für Unternehmen?
Eine der größten Herausforderungen sind die komplexen regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen. Unternehmen müssen gleichzeitig gesetzliche Vorgaben erfüllen, hohe Qualitätsstandards einhalten und wirtschaftlich arbeiten. Hinzu kommt die Aufgabe, Versorgungs- und Abrechnungsprozesse möglichst effizient und transparent zu gestalten. Besonders anspruchsvoll ist dabei die Digitalisierung bestehender Prozesse, weil sie oft mit umfangreichen Dokumentations- und Qualitätsanforderungen verbunden ist.
Welche Trends sollten Entscheider aktuell im Blick behalten?
Ein zentraler Trend ist die zunehmende Digitalisierung von Versorgungsprozessen im Hilfsmittelbereich. Gleichzeitig gewinnt die Vernetzung von Softwarelösungen und Daten immer mehr an Bedeutung. Unternehmen sollten außerdem beobachten, wie moderne Technologien zur Prozessautomatisierung eingesetzt werden können, um Abläufe effizienter zu gestalten und Mitarbeitende in ihrer täglichen Arbeit zu entlasten.
Was begeistert Sie außerhalb der Arbeit?
Außerhalb der Arbeit spielt Sport für mich eine große Rolle, weil er einen guten Ausgleich zum Berufsalltag bietet. Außerdem verbringe ich gern Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Darüber hinaus interessiere ich mich auch privat für technologische Entwicklungen und digitale Trends, weil ich es spannend finde zu sehen, wie sich neue Technologien auf unseren Alltag und verschiedene Branchen auswirken.
Welche Eigenschaft schätzen andere besonders an Ihnen?
Viele schätzen an mir vor allem meine Zuverlässigkeit und mein Verantwortungsbewusstsein. Bei komplexen Themen gehe ich meist ruhig und analytisch vor, um Schritt für Schritt eine Lösung zu entwickeln. Gleichzeitig sind mir Teamarbeit, Empathie und eine offene Kommunikation sehr wichtig, weil gute Ergebnisse oft nur gemeinsam entstehen.
Wo sehen Sie die Branche in fünf Jahren?
Ich gehe davon aus, dass Versorgungs- und Dokumentationsprozesse in den kommenden Jahren deutlich stärker digitalisiert sein werden. Außerdem wird die Vernetzung zwischen Leistungserbringern, Kostenträgern und Softwarelösungen weiter zunehmen. Daten, Automatisierung und eine stärkere Integration von Prozessen werden eine immer wichtigere Rolle spielen. Diesen Wandel aktiv mitzugestalten, darauf freue ich mich.