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Wie stabil ist der Orthopädiemarkt wirklich? Wo die wirtschaftlichen Schwerpunkte liegen und wie sich Umsätze im Jahresverlauf entwickeln, zeigt ein Blick auf die neuesten Zahlen.

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Orthopädieproduktgruppen: Verteilung der Umsätze zeigt Kontinuität

Eine aktuelle Untersuchung der opta data Gruppe gibt Einblick in die Umsatzanteile verschiedener Produktbereiche der Orthopädietechnik für das Jahr 2025. Dabei wird deutlich, dass sich die Gewichtung der einzelnen Segmente im Vergleich zum Vorjahr kaum verschoben hat. Den größten Beitrag zum Gesamtumsatz leisten weiterhin Orthesen mit 39,8 Prozent. An zweiter Stelle stehen Produkte für die Kompressionstherapie, die rund ein Drittel der Erlöse ausmachen. Zusammen bilden diese beiden Kategorien den zentralen wirtschaftlichen Schwerpunkt der Branche. Deutlich kleinere Anteile entfallen auf Beinprothesen mit 14,8 Prozent sowie auf Bandagen mit 9,3 Prozent. Noch geringere Umsätze erzielen Armprothesen (etwas über 3 Prozent) und Brustprothesen (gut 2 Prozent). Insgesamt sind lediglich minimale Abweichungen im Vergleich zum Vorjahr festzustellen, die sich überwiegend im Bereich von Zehntelprozentpunkten bewegen. Die Ergebnisse sprechen somit für eine insgesamt sehr konstante Umsatzverteilung innerhalb der Orthopädieproduktsegmente.

Orthopädieschuhtechnik: Umsätze verlaufen im typischen Jahresrhythmus

Unsere Analyse zeigt, dass sich die Erlöse im Bereich der orthopädieschuhtechnischen Hilfsmittel über das Jahr hinweg in einem gleichmäßigen Muster bewegen. Als Referenz dient das erste Quartal 2024, das mit einem Indexwert von 100 Prozent angesetzt ist. Im weiteren Jahresverlauf 2024 kam es zunächst zu einem leichten Plus im zweiten Quartal (3,73 Prozent), gefolgt von einem spürbar stärkeren Wachstum im dritten Quartal mit 6,98 Prozent. Gegen Jahresende flachte die Entwicklung ab und blieb im vierten Quartal nahezu unverändert (+0,17 Prozent). Zu Beginn des Jahres 2025 zeigte sich ein erwartbarer Rückgang von 5,92 Prozent, der auf saisonale Einflüsse zurückzuführen ist. In den darauffolgenden Quartalen setzte jedoch wieder eine positive Entwicklung ein: Die Umsätze stiegen im zweiten Quartal um 1,10 Prozent, im dritten Quartal um 5,05 Prozent und im vierten Quartal nochmals um 3,57 Prozent. Insgesamt lässt sich ein moderates Wachstum gegenüber dem Vorjahr erkennen, wobei die wiederkehrenden saisonalen Schwankungen zu Jahresanfang weiterhin ein prägendes Merkmal der Branche bleiben.

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opta data

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