FAQ - COVID 19

COVID-19 („Coronavirus“) stellt uns vor Fragen und Herausforderungen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und dass Sie uns mit vielen dieser Fragen kontaktiert haben. Nachfolgend finden Sie alle relevanten Informationen, die wir kontinuierlich aktualisieren.

Letze Aktualisierung: 15.05.2020
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Ihre Fragen - Unsere Antworten

Das Thema Corona greift aktuell massiv in unseren privaten und beruflichen Alltag ein. In dieser herausfordernden Situation, möchten wir als zuverlässiger Geschäftspartner mit Lösungen und Hilfsangeboten an Ihrer Seite stehen.

Daher erlassen wir ab dem 9. April 2020 bis auf Weiteres für alle Einlieferungen die anfallende Mindestgebühr pro Abrechnung.
Mit diesem Gebührenerlass möchten wir Sie hinsichtlich Liquidität unterstützen. Sie können eine kleinere Anzahl von Rezepten/Belegen/Verordnungen in kürzeren Abständen bei uns einreichen und z.B. Zwischenabrechnungen durchführen, ohne dass die vertraglich festgelegte Mindestgebühr entsteht. Im Regelfall erheben wir diese Mindestgebühr pro Abrechnung, um unsere zusätzlich entstehenden Kosten in der Verarbeitung decken zu können.

Dieser Erlass wird von uns automatisch umgesetzt, d.h. Sie müssen sich nicht mit uns in Verbindung setzen.
Wir werden Sie informieren, sobald wir aufgrund einer Situationsentschärfung die Mindestgebühren pro Abrechnung wieder in Kraft setzen. 

Mehr über unsere Hilfsangebote erfahren

Mit freundlichen Grüßen
Ihre opta data

News zur Antragstellung des Rettungsschirms für Heilmittelerbringer (Ausgleichszahlung)

Dank des erfolgreichen Webinars mit der AOK Niedersachsen (Michael Reimann/Kirsten Franzke) können wir Sie bereits jetzt vor Veröffentlichung durch den GKV-Spitzenverband über einige Details zur Antragsstellung des Rettungsschirms informieren.

Im Folgenden möchten wir Sie über die Details zur Antragstellung informieren:

Wer ist berechtigt, einen Antrag zu stellen?
Eines vorweg: Die opta data Abrechnungs GmbH – so wie auch andere Abrechnungsdienstleister – sind leider nicht berechtigt, für Sie Anträge in Ihrem Auftrag zu stellen.


Antragsberechtigt sind demnach:

  • zugelassene natürliche Person (z. B Einzelpraxen)

  • zugelassene Personengesellschaft oder juristische Person: Jede zur Vertretung der Personengesellschaft oder juristischen Person im Außenverhältnis berechtigte Person unter namentlicher Angabe der zugelassenen Personengesellschaft oder juristischen Person ist antragsberechtigt.

  • Praxisgemeinschaft:
    Bei rechtlich eigenständigen Leistungserbringern aus einem oder mehreren Heilmittelbereich(en), die sich zur gemeinsamen Nutzung der Praxisausstattung bzw. -räume zusammengeschlossen haben, ist jeder dieser zugelassenen Leistungserbringer berechtigt, einen eigenen Antrag jeweils mit seinem IK zu stellen, wenn über verschiedene IKs abgerechnet wird. Sollten diese Leistungserbringer nur über ein gemeinsames Institutionskennzeichen (IK) mit den Krankenkassen abrechnen, haben sie auch einen gemeinsamen Antrag zu stellen.

  • Gemeinschaftspraxis:
    Bei Leistungserbringern aus einem oder mehreren Heilmittelbereich(en), die sich zur gemeinsamen Berufsausübung und Abrechnung mit gemeinsamen Praxisräumen zusammengeschlossen und eine gemeinsame Zulassung erhalten haben, ist jede zur Vertretung der Gemeinschaftspraxis im Außenverhältnis berechtigte Person unter Angabe des Namens der zugelassenen Gemeinschaftspraxis antragsberechtigt. Es kann nur ein Antrag je zugelassener Gemeinschaftspraxis gestellt werden.


Antragsstellung

  • Anträge können ausschließlich im Zeitraum vom 20.05.2020 bis zum 30. Juni 2020 gestellt werden.

  • Eine Ausgleichszahlung wird nur in Folge einer elektronischen Antragsstellung gewährt.

  • Für den Antrag ist ausschließlich das vom GKV-Spitzenverband veröffentlichtes Formular zu verwenden. Formlose Anträge werden nicht akzeptiert.

  • Das Formular ist ab 20.05.2020 auf www.zulassung-heilmittel.de zu finden.

  • Das Formular ist an die E-Mail-Postfächer der je Bundesland zuständigen Arbeitsgemeinschaft der Heilmittelzulassung zu übermitteln.

  • Folgende Angaben sind auf dem Formular zu machen:
    • Name der Praxis
    • Name des zugelassenen Leistungserbringers
    • Anschrift
    • Telefon
    • E-Mail
    • Gültige Institutionskennzeichen (IK)
    • Ort, Datum, Unterschrift
  • Die Berechnung der Ausgleichszahlung übernimmt der GKV-Spitzenverband und erfolgt nach der Rechtsverordnung vom 04.05.2020 und den Durchführungsbestimmungen des GKV-Spitzenverbandes.

  • Berücksichtigt werden alle Verordnungen, die im Zeitraum vom 01.10. – 31.12.2019 abgerechnet wurden (unabhängig vom Zeitpunkt der Leistungserbringung). Dies heißt anhand eines Beispiels konkret:
    • Verordnung wurde z. B. im Juli 2019 ausgestellt und im Laufe des Augusts 2019 beendet, aber im Oktober 19 abgerechnet ⇢ Wird für die Berechnung der Ausgleichzahlung berücksichtigt.
    • Verordnung wurde z. B. im November 2019 ausgestellt, aber erst im Februar 2020 angerechnet ⇢ keine Berücksichtigung bei der Berechnung

  • Die Ausgleichszahlungen werden ausschließlich auf die Bankverbindung erfolgen, die bei der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen (ARGE-IK) gemeldet wurde.
    ARGE·IK
    Alte Heerstraße 111
    53757 Sankt Augustin
    Tel.: 030 13001-1340
    info@arge-ik.de

  • Auf der Überweisung wird das entsprechende IK und als Betreff „Corona-Schutzschirm“ angegeben.

Wichtig

Was passiert, wenn die Ausgleichszahlung an die opta data überwiesen wird?
Sollte das Geld an opta data überwiesen werden oder weil in der Vergangenheit die Bankverbindung der opta data Abrechnungs GmbH bei der ARGE IK hinterlegt worden ist, dann wird opta data das Geld so schnell wie möglich und ohne zusätzliche Gebühren an den Kunden überweisen, sobald dies auffällt.

Woher weiß ich ob bei meiner IK das Konto der opta data hinterlegt ist?
Hier hilft ein Blick in Ihre ggf. vorliegenden Unterlagen der ARGE IK oder eine entsprechende Nachfrage (ARGE·IK, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin, Tel.: 030 13001-1340, info@arge-ik.de).

Bei Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice: per E-Mail: kundenservice.heilmittel@optadata-gruppe.de, telefonisch: 0201 890611-131 oder via Kontaktformular in Ihrem Online Kundencenter.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice:
per E-Mail: kundenservice.heilmittel@optadata-gruppe.de,
telefonisch: 0201 890611-131 oder via Kontaktformular in Ihrem Online Kundencenter.

Für den Zeitraum vom 5. Mai 2020 bis einschließlich 30. September 2020 hat der Gesetzgeber mit der oben genannten COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung für alle Heilmittelerbringer die Möglichkeit geschaffen, je Verordnung eine „Hygienepauschale“ in Höhe von 1,50 € mit den gesetzlichen Krankenkassen (Regionalkassen und Ersatzkassen), abzurechnen. Diese soll insbesondere die entstandenen finanziellen Mehrbelastungen für persönliche Schutzausrüstung der Leistungserbringer ausgleichen.

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen hat hierzu kurzfristig eine für alle Heilmittelbereiche bundeseinheitliche Positionsnummer X9944 festgelegt.

Damit diese Abrechnungsmöglichkeit keinen Mehraufwand für Sie darstellt, muss die entsprechende Positionsnummer NICHT von Ihnen auf die Verordnung eingetragen (taxiert) werden. Das übernehmen wir für Sie.

Damit werden ab sofort für ALLE Verordnungen, die Sie zur Abrechnung bei uns einreichen, automatisch die Hygienepauschale in Höhe von 1,50 € von der opta data Abrechnungs GmbH gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen in Abrechnung gebracht.

Hinweis: Bei Teilabrechnungen erfolgt die Inrechnungstellung im Zusammenhang mit der Schlussrechnung auf Grundlage der Verordnungskopie.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice:
per E-Mail: kundenservice.heilmittel@optadata-gruppe.de,
telefonisch: 0201 890611-131 oder via Kontaktformular in Ihrem Online Kundencenter.

Zum Thema Fahrtkosten in Corona-Zeiten hat sich die AOK – die Gesundheitskasse Niedersachsen – geäußert:

Für sitzende Krankenfahrten und Krankenfahrten im Rollstuhl können ab dem 01.April. 2020 Mehrkosten (Infektionsschutz-Aufwand) im Rahmen der COVID-19-Pandemie in Höhe von 3,- EUR je Fahrt abgerechnet werden.

Für die Abrechnung sind neben der Ihnen bekannten Vertragsnummer folgende Abrechnungspositionsnummern zu benutzen:

  • Sitzende Krankenfahrten: 519100
  • Krankenfahrten im Rollstuhl: 759100

Diese Vereinbarung gilt für die Zeit (Fahrdatum) vom 01.04.2020 bis vorerst 31.05.2020 und sollte mit den aktuellen Abrechnungen direkt erfolgen. Die Befristung kann je nach Situation angepasst werden.

Aktuell gilt diese Regelung für die Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.

Stand: 06.05.2020

Um eine Hilfestellung zu leisten und lange Recherchen für Antworten auf ihre Fragen zu ersparen, hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), eine Liste mit häufigen Fragen und Antworten erstellt. Diese stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Link: www.pflegebevollmaechtigter.de

Stand: 20.04.2020
Ausgleichszahlung im Rahmen der „COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung“

Der Gesetzgeber hat mit der so genannten „COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung“ für alle Heilmittelerbringer die Möglichkeit geschaffen eine Ausgleichszahlung für die Ausfälle der Einnahmen, die ihnen aufgrund eines Behandlungsrückgangs infolge der COVID-19-Epidemie entstehen, zu beantragen.

Die Details dazu sowie eine Hilfestellung zur Ermittlung eines Annäherungswerts Ihrer Vergütungen aus dem 4. Quartal 2019 finden Sie nachfolgend:

1. Allgemeines

Zugelassene Leistungserbringer erhalten

  • für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. Juni 2020
  • auf Antrag
  • in Form einer Einmalzahlung

eine Ausgleichszahlung für die Ausfälle der Einnahmen, sofern die Zulassung des Leistungserbringers zum Zeitpunkt der Antragstellung besteht.


2. Für wen und in welcher Höhe:
  • Leistungserbringer, der bis zum 30. September 2019 zugelassen worden ist:
    • 40 % der Vergütung, die der Leistungserbringer im
      vierten Quartal 2019 (01.10.2019 - 31.12.2019) für Heilmittel gegenüber den Krankenkassen abgerechnet hat, einschließlich der von den Versicherten geleisteten Zuzahlung.
  • Leistungserbringer, der im Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis zum 31. Dezember 2019 zugelassen worden ist:
    • 40 % der Vergütung, die der Leistungserbringer im vierten Quartal 2019 (01.10.2019 - 31.12.2019) für Heilmittel gegenüber den Krankenkassen abgerechnet hat, einschließlich der von den Versicherten geleisteten Zuzahlung, mindestens 4 500 Euro
  • Leistungserbringer, der im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 30. April 2020 zugelassen worden ist:
    • 4 500 Euro
  • Leistungserbringer, der im Zeitraum vom 1. Mai 2020 bis zum 31. Mai 2020 zugelassen worden ist:
    • 3 000 Euro
  • Leistungserbringer, der im Zeitraum vom 1. Juni 2020 bis zum 30. Juni 2020 zugelassen worden ist:
    • 1 500 Euro

3. Wo wird der Antrag gestellt?
  • Der Antrag auf Gewährung der Ausgleichszahlung ist von dem Leistungserbringer bei der für ihn zuständigen Arbeitsgemeinschaft zu stellen. Diese finden Sie unter www.zulassung-heilmittel.de.

4. Wer hat die Vergütung, die der Leistungserbringer im vierten Quartal 2019 (01.10.2019 - 31.12.2019) für Heilmittel gegenüber den Krankenkassen abgerechnet hat für die Berechnung der Ausgleichszahlung zu ermitteln und vorzulegen?

Nicht der Heilmittelerbringer (Antragsteller), sondern der Spitzenverband Bund der Krankenkassen fasst die für die Berechnung der Ausgleichszahlung erforderlichen Daten leistungserbringerbezogen zusammen und übermittelt diese Daten bis zum 19. Mai 2020 an die jeweils zuständige Arbeitsgemeinschaft, bei der die Anträge eingereicht werden (siehe Punkt 3)


5. Wie ermittle ich mit Hilfe des Online Kundencenters einen Annäherungswert meiner Vergütungen aus dem 4. Quartal 2019?

Einen Annäherungswert über die Höhe der Einmalzahlung können Sie im Online Kundencenter einsehen. Wie dies funktioniert, zeigen wir Ihnen gerne:

Wählen Sie unter dem Menüpunkt „Statistik“ den Punkt „Umsatz je Kostenträger“ aus. Sobald Sie den Menüpunkt auswählen, öffnet sich folgender Suchdialog:

Wählen Sie den Abrechnungszeitraum 01.10.2019 bis 31.12.2019 aus und klicken Sie auf „Suchen“. Es erscheint nun eine Übersicht aller Umsätze.

Über die Schaltfläche „Tabelle exportieren“ können Sie sich eine Excel-Datei erstellen lassen.

Wählen Sie als Ausgabeformat das Forma „XLS“ aus und klicken Sie auf „Exportieren“ Sie erhalten nun eine Excel-Datei mit allen Umsätzen des ausgewählten Abrechnungszeitraumes. Für die Berechnung ist die Spalte mit dem Brutto-Wert zu verwendet. Dieser zeigt den Wert der Verordnung inklusive Zuzahlung.


Wichtig:

Bitte beachten Sie, dass die Regelung nur auf Rechnungen zutrifft, die den gesetzlichen Krankenkassen zur Abrechnung eingereicht wurden. Somit dürfen alle weiteren Kostenträger wie z.B. Berufsgenossenschaften, Bundeswehr etc. nicht beachtet werden. Ebenfalls handelt es sich lediglich um einen Annäherungswert, welcher vom tatsächlichen Wert abweichen kann. Beanstandungen durch den Kostenträger werden nicht berücksichtigt.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice: per E-Mail: kundenservice.heilmittel@optadata-gruppe.de, telefonisch: 0201 890611-131 oder via Kontaktformular in Ihrem Online Kundencenter.


Stand: 13.05.2020

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat den Bundesinnungsverband für Orthopädie- Technik (BIV-OT) darüber informiert, dass die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des COVID-19-Virus mit Stand 19. März 2020 seitens der gesetzlichen Unfallversicherung grundsätzlich unterstützt werden. Die gesetzliche Unfallversicherung lässt die Regelungen dieser Empfehlung abweichend gelten – unter Beachtung der nachfolgend genannten Punkte. Diese abweichenden Punkte sind im Einzelnen:

  • Ausgenommen von dieser Regelung sind Prothesen der oberen und unteren Extremitäten sowie die orthopädische Schuhversorgung und alle Hilfsmittel, die am Arbeitsplatz des Versicherten zum Einsatz kommen, um arbeitsplatzspezifische Gefahren zu vermeiden. Hier gelten weiterhin die bestehenden vertraglichen Regelungen.
  • Vom verordnenden D-Arzt verfügte Abnahmen und Überprüfungen zur Sicherung der Qualität verordneter Hilfsmittel sind weiterhin zu beachten.
  • Absehbare Lieferengpässe und die Überschreitung von Lieferfristen sind dem Unfallversicherungsträger vom Leistungserbringer rechtzeitig mitzuteilen, damit nachfolgende Behandlungs- und Reha-Prozesse weiterhin abgestimmt werden können.

Die Empfehlung gilt nach Aussage der DGUV zunächst für alle Leistungen der Hilfsmittelleistungserbringer, die bis einschließlich 31. Mai 2020 erbracht werden.

Quelle: BIVdirekt-Newsletter 04/20 vom 1. April 2020

Auch der PKV-Verband hat mitgeteilt, dass er die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung mitträgt. Die Empfehlungen werden – auch im Basistarif – bis zum 30.09.2020 anerkannt.

Quelle: RSR Info 035/2020 vom 9. April 2020

Der Bundestag und der Bundesrat haben dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz zugestimmt und somit einen ersten Meilenstein gesetzt, um Krankenhäuser und Pflegebetriebe finanziell zu entlasten und die Bürokratie zu minimieren. Für Pflegeeinrichtungen ist hierbei vor allem die Kostenerstattungsreglung in § 150 SGB XI interessant, welches den Einrichtungen die Möglichkeit einräumt, Mehrausgaben oder Mindereinnahmen über die Pflegeversicherung erstattet zu bekommen, sofern diese nicht anderweitig finanziert werden können.

Stand: 07.04.2020

Vorgehensweise beim Erstattungsverfahren:
Die Corona bedingten Mehrkosten und Mindereinnahmen, können durch die voll- und teilstationären Pflegeheime sowie die ambulanten Pflegedienste bei noch zu benennenden zuständigen Pflegekassen unbürokratisch geltend gemacht werden. Hierfür liegen gesonderte Formulare und Beschreibungen bei den Kostenträgern und Ihren Verbänden zum Download bereit.

Stand: 08.04.2020

Finanzierung von zusätzlicher Schutzausrüstung:
Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen bekommen Corona-bedingte finanzielle Mehrausgaben für Sachmittel wie Schutzkleidung, Mundschutz, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel unbürokratisch von der Pflegekasse erstattet.

Stand: 07.04.2020
  1. Wenn die Einrichtung geschlossen wurde und auch keine Leistungen mehr erfolgen, können die fehlenden Gelder nach § 150 SGB XI (Rettungsschirm) über einen Erstattungsantrag bei der zuständigen Pflegekasse eingereicht werden. Dieses muss die Einrichtung eigenständig einreichen.
  2. Jede Tagespflege-Einrichtung, die weiterhin Ihre Patienten versorgen möchte, kann bei der Vertragsabteilung der zuständigen Pflegekasse einen Antrag stellen und die Tagespflege für eine befristete Zeit auf einen ambulanten Dienst (Pflegedienst) umstellen lassen. Diese Leistungen können dann als normale ambulante Leistungen nach §36 SGB XI direkt oder über opta data abgerechnet werden. IK-Nummer würde bestehen bleiben.
Stand: 07.04.2020

Erhöhte Personalausgaben, beispielsweise durch vorübergehend eingestelltes Fremdpersonal oder durch Mehrarbeitsstunden und Personalaufstockung innerhalb der Einrichtungen, werden ebenfalls übernommen.

Beispiel - Ambulante Pflege:

Mehrere Mitarbeiter sind aufgrund von Corona erkrankt, der Normalbetrieb könnte dadurch nicht aufrechterhalten werden. Vorübergehend wird eine zusätzliche Pflegefachkraft eingestellt, die Lohnkosten für das Stammpersonal laufen natürlich weiter. Die zusätzliche Pflegekraft verursacht beispielsweise zusätzliche Arbeitgeberbruttolohnkosten in Höhe von 3.300 Euro/Monat.

Stand: 07.04.2020

Ja, z.B. auf Basis von § 150 Abs. 5 COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz gibt es ein weiteres Unterstützungsangebot welches sich direkt an die Pflegebedürftigen selbst richtet. Inhalt: Kann die ambulante Versorgung durch den bisherigen Pflegedienst oder eine Vertretung nicht sichergestellt werden, kann die Versorgung nun auch durch andere Leistungserbringer als einen ambulanten Pflegedienst erfolgen. Diese Kosten für die Inanspruchnahme von Leistungserbringern oder anderen Personen können nach § 36 SGB XI für bis zu drei Monaten durch die Pflegekasse erstattet werden. Die Pflegekassen können dann entstandene Kosten in Höhe der ambulanten Pflegesachleistungsbeträge im Kostenerstattungsverfahren erstatten (Einzelfallentscheidung). Durch diese gesetzliche Regelung helfen die Pflegekassen, Versorgungsengpässe infolge der Corona-Pandemie vermeiden.

Stand: 07.04.2020

Laut aktuellen Informationen gilt das Erstattungsverfahren für die Monate März bis September 2020. Darüber hinaus besagt die aktuelle Reglung, dass bis Jahresende 2020 Erstattungsansprüche für die Monate März bis September 2020 nachgereicht werden dürfen.

Stand: 07.04.2020

Aufgrund der veränderten Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus, erklären sich die Landesverbände der Krankenkassen mit dem Verzicht der Unterschriften auf den Leistungsnachweisen in Ausnahmefällen einverstanden. Dies gilt für den Fall, wenn der Angehörige oder Betreuer nicht greifbar ist oder die Unterschrift verweigert. Bei Betreuern, wo in der Vergangenheit der Leistungsnachweis per Fax durch den Pflegedienst übermittelt wurde und auf dieser Basis unterschrieben wurde, muss dieses Verfahren weiterhin angewendet werden.

Der Leistungsnachweis darf nur in diesen Fällen nicht unterzeichnet werden und muss mit dem Vermerk „Angehöriger nicht greifbar: Corona Ausnahmeabsprache“ gekennzeichnet werden. Diese Vorgehensweise gilt vorerst für die Abrechnungsmonate März und April 2020.

Als Hilfestellung haben wir für Sie einen Handzettel erstellt: Download

Stand: 07.04.2020
Direkt nach Beginn der Corona-Pandemie erfolgte Maßnahmen:
  • Seit Mitte März wird bis Ende September 2020 der Pflege-TÜV die Qualitätsprüfungen in den Pflegeeinrichtungen aussetzen. Damit werden personelle Kapazitäten freigestellt, die in der direkten Pflege eingesetzt werden können.
  • Die Medizinischen Dienste führen aus Gründen des Infektionsschutzes keine persönlichen Begutachtungen in der ambulanten und stationären Pflege mehr durch. Damit die notwendigen Begutachtungen aber nicht gänzlich entfallen, wird auf ein telefonisches leitfadengestütztes Vorgehen umgestellt.
  • Qualifizierte Mitarbeiter des MDK können vorübergehend unterstützend in der aktiven Pflege eingesetzt werden.
  • Beratungsbesuche zur Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege müssen nicht stattfinden, die gesetzlich vorgesehenen Konsequenzen für Pflegebedürftige wie Leistungskürzungen bei fehlendem Nachweis werden ausgesetzt.
  • Verordnungen für die Häusliche Krankenpflege werden auch noch nach 14 Tagen von den Kassen anerkannt.
Stand: 07.04.2020

Durch das Ermitteln und Erfassen der relevanten Positionen macht opta data die Verordnungen für Sie abrechnungsfähig. Somit entfällt für Sie das Codieren und Taxieren und mögliche durch Mitarbeiterausfälle, in Folge des Coronavirus, können überbrückt und die Versorgung Ihrer Patienten und Kunden kann sichergestellt werden. Im AktivService Codierung & Taxierung übernehmet die opta data für Sie das Eintragen der fünfstelligen Positionsnummer, des Faktors, der Pflichtangaben über die gesetzliche Zuzahlung und des Gesamtbruttobetrags auf den Verordnungen. Wenn Sie Fragen zu unserem AktivService Codieren & Taxieren haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Zum Online Kundencenter

Die Richtlinie über die Verordnung von Krankenfahrten, Krankentransportleistungen und Rettungsfahrten nach § 92 Absatz 1 Satz 2 Nummer 12 SGB V (Krankentransport-Richtlinie) wurde geändert. Die Änderungen können Sie im Original hier herunterladen.

Stand: 01.04.2020

Ja, aufgrund des Ausbruchs von Corona ist den ambulant tätigen Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Ernährungstherapeuten und Logopäden ab sofort – bis auf weiteres – der Einsatz telemedizinischer Behandlung erlaubt. (Derzeit befristet bis zum 31.05.2020)

Für welche Heilmittel ist der Einsatz telemedizinischer Leistungen erlaubt?
  • Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
  • Schlucktherapie ausschließlich bei SCZ
  • Ergotherapie • Ernährungstherapie (auch telefonisch möglich)
  • Physiotherapie
    • X0301 Bewegungstherapie
    • X0501 Krankengymnastik (auch KG-Atemtherapie)
    • X0702 Krankengymnastik-Mukoviszidose
Welche Rahmenbedingungen gilt es für die Videotherapie zu erfüllen?

Vor der Durchführung einer Videotherapie gilt es unter anderem folgende Rahmenbedingungen sicherzustellen:

Patient/ Therapeut
  • Einverständnis zur Videotherapie
  • Mündigkeit
  • Kognitive Kompetenz, technische Kompetenz
  • Keine Eigengefährdung (z.B. Sturzrisiko)
  • Behandlung des Krankheitsbildes via Telemedizin möglich
Technisch/ organisatorisch
  • Raum mit Privatsphäre
  • DSGVO-Konformität der Software
    • sprechstunde.online derzeit kostenfrei, DSGVO-Konform, KBV-zertifiziert, keine Softwareinstallation notwendig (browserbasiert)
Welche Kostenträger betreffen die Regelungen

Bisher haben die Verbände folgender Kostenträger der Vergütung einer telemedizinischen Behandlung zugestimmt:

  • GKV
  • PKV (Empfehlung an den Patienten: Individuelle Kostenerstattung bestätigen lassen)
  • DGUV (Berufsgenossenschaften)
Muss der Patient auf der Verordnung für den Erhalt der abgegebenen Leistung unterschreiben?

Nein. Der Leistungsnachweis kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Hierzu werden die Kommunikationswege per E-Mail oder Fax empfohlen.

Nach der absolvierten Videotherapiesitzung versendet der Patient eine E-Mail oder ein Fax mit folgendem Text an den behandelnden Therapeuten/ das Therapiezentrum

„Hiermit bestätige ich <Name Patient> den Erhalt einer Videobehandlung am <Datum> durch die Praxis <Praxisname/Therapeut>“

Der Leistungsnachweis muss bei der Abrechnung der Verordnung NICHT beigefügt, sondern lediglich auf Abfrage des Kostenträgers vorgelegt werden.

Auf der Heilmittelverordnung wird das Datum, das Heilmittel und zusätzlich ein Vermerk „V“ oder „Videotherapie“ eingetragen.

  • Ernährungstherapie ist auch telefonisch möglich, hier ein „T“ vermerken
Kontaktinformationen

Umfangreiche Informationen werden auch von allen Berufsfachverbänden der Heilmittelerbringer bereitgestellt.

Außerdem steht Ihnen folgender Kontakt für Fragen zur Durchführung von Videosprechstunden für Heilmittelerbringer zur Verfügung:

Andreas Dohm
Deutsche Arzt AG
a.dohm@daag.de

Stand: 07.04.2020

In Zeiten von COVID-19 gibt es für die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Regelungen und Vorgaben zum weiteren Vorgehen der Leistungserbringung und –abrechnung für Heilmittelerbringer. Die Details zu den bundeslandspezifischen Regelungen finden Sie hier.

Stand: 31.03.2020

Wenn Sie Fragen zu Fördermitteln haben, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren jeweiligen Verband zu wenden. Darüber hinaus haben die Landesregierungen Soforthilfen auf den Weg gebracht. Die Websites der jeweiligen Länder haben wir für Sie aufgelistet:

Bundesland Link
Baden-Württemberg Externe Website anzeigen im neuen Tab
Bayern Externe Website anzeigen im neuen Tab
Berlin Externe Website anzeigen im neuen Tab
Brandenburg Externe Website anzeigen im neuen Tab
Bremen Externe Website anzeigen im neuen Tab
Hamburg Externe Website anzeigen im neuen Tab
Hessen Externe Website anzeigen im neuen Tab
Mecklenburg-Vorpommern Externe Website anzeigen im neuen Tab
Niedersachsen Externe Website anzeigen im neuen Tab
Nordrhein-Westfalen (vorübergehend ausgesetzt) Externe Website anzeigen im neuen Tab
Rheinland-Pfalz Externe Website anzeigen im neuen Tab
Saarland Externe Website anzeigen im neuen Tab
Sachsen Externe Website anzeigen im neuen Tab
Sachsen-Anhalt Externe Website anzeigen im neuen Tab
Schleswig-Holsten Externe Website anzeigen im neuen Tab
Thüringen Externe Website anzeigen im neuen Tab

Ja, aufgrund der mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens ermöglichen die gesetzlichen Krankenkassen Ihnen als Leistungserbringer im Heilmittelbereich seit dem 19.03.2020 eine Zwischenabrechnung Ihrer noch nicht vollständig fertig behandelten Verordnungen, um so kurzfristig Ihre Liquidität zu steigern.

Um Ihnen die Zwischenabrechnung zu ermöglichen, müssen bestimmte Anforderungen an die Verordnungen erfüllt sein. Diese können Sie hier herunterladen.

Stand: 07.04.2020

Die Verfügbarkeit unserer Dienstleistungen in den Bereichen Abrechnung, Software und Service für unsere Kunden ist gesichert! So können Sie uns natürlich auch weiterhin Ihre Belege/Rezepte/Verordnungen zur Abrechnung zuschicken oder einreichen. Bitte beachten Sie ggf. zutreffende Neuregelungen Ihres Verbandes.


Bitte verwenden Sie beim Versand Ihrer Einreichungen nur folgende Adresse:
opta data Abrechnungs GmbH
Berthold-Beitz-Boulevard 461
45141 Essen


Sie interessieren sich für unsere Dienstleistungen und möchten diese Aufgrund der aktuellen Lage in Anspruch nehmen? Bitte kontaktieren Sie unser Sales Support Team: Telefonisch unter 0201-32068167 oder alternativ via E-Mail unter anfrage@optadata-gruppe.de. Wir freuen uns, Ihnen ein Angebot unterbreiten zu können.

Der GKV-Spitzenverband hat mit Stand 18. März 2020 / 18.00 Uhr darüber informiert, dass er aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 in den nachfolgend angeführten Bereichen zeitlich befristet von den bisherigen Regelungsvorgaben der Versorgung mit Heilmitteln Abweichungen akzeptiert:

Diese Verfahrensregelung gilt zunächst für alle Behandlungen, die bis einschließlich 30.04.2020 durchgeführt werden; sie stellt kein Präjudiz für die Zeit danach dar.

  1. Unterbrechungsfristen während der laufenden Behandlung

    Die in § 16 Abs. 3 der Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (HM-RL) geregelte Unterbrechungsfrist von 14 Kalendertagen bzw. die in den aktuell gültigen Verträgen nach § 125 Abs.2 SGB V (alt) vereinbarten Unterbrechungsfristen werden nicht geprüft. Der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung muss nach dem 17.02.2020 liegen.

  2. 12-Wochen-Frist

    Die 12-Wochen-Frist gemäß § 8 Abs. 1 Satz 4 HM-RL ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung maßgeblich, nicht jedoch für die Gültigkeit einer Verordnung über 12 Wochen hinaus.

  3. Behandlungsbeginn

    Auch der Behandlungsbeginn von 14 Kalendertagen für die Physiotherapie, Ergotherapie und Stimm-, Sprech-, Sprach-und Schlucktherapie (Sprachtherapie) bzw. 28 Kalendertagen für die Podologie und Ernährungstherapie bzw. wenn die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt Angaben zu einem spätesten Behandlungsbeginn auf dem Verordnungsvordruck gemacht hat wird nicht geprüft. Dies gilt für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellte Verordnungen.

  4. Die Regelungen gelten sowohl für vertragsärztliche als auch für vertragszahnärztliche Heilmittelverordnungen.

  5. Teilabrechnungen bereits erbrachter Leistungen

    Eine Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen ist möglich. Hierfür kann für die ärztliche Verordnung einmalig nach Erbringung von Behandlungen eine Zwischenrechnung bei den von Krankenkassen benannten Stellen (Daten-und Papierannahmestellen) unter Vorlage einer Originalverordnung sowie der Empfangsbestätigungen des Versicherten/der betreuenden Person als Zwischenabrechnung gekennzeichnet, eingereicht werden. Zum Abschluss der Behandlungsserie ist unter Bezugnahme auf die erste Abrechnung für die übrigen Behandlungen eine Kopie der Verordnung einzureichen, auf der sich auch die übrigen originalen Empfangsbestätigungen des Versicherten/der betreuenden Person befinden. Bereits abgerechnete Leistungen sind auf der Verordnungskopie durch einen Vermerk kenntlich zu machen und können nicht erneut nach Beendigung der Behandlungsserie in Rechnung gestellt werden

  6. Mehrfachabrechnung möglich

    Der in den Richtlinien zur Abwicklung des Datenaustauschs nach § 302 Abs. 2 SGB V oder vertraglich vereinbarte Grundsatz, dass Abrechnungen einmal monatlich je Leistungserbringer-Institutionskennzeichen mit der Krankenkasse abzurechnen sind, wird ausgesetzt. Somit können beendete oder abgebrochene Verordnungen zeitnah abgerechnet werden.

  7. Notwendige Änderungen bzw. Ergänzungen auf der Verordnung durch den Leistungserbringer

    Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen können die Leistungserbringer notwendige Änderungen bzw. Ergänzungen an den vom Vertragsarzt auf dem Verordnungsblatt gemachten Angaben (mit Ausnahme der Angaben „Art des Heilmittels“ und „Verordnungsmenge“) selbst vornehmen. Einer Änderung bzw. Ergänzung der Verordnung durch die Vertragsärztin oder den Vertragsarzt bzw. einer Rücksprache mit der Vertragsärztin oder dem Vertragsarzt bedarf es hierzu nicht. Die Änderung bzw. Ergänzung ist auf der Rückseite des Verordnungsblatts unten links kurz zu begründen und mit Datum und Handzeichen des Leistungserbringers zu versehen.

  8. Telemedizinische Leistung (Videobehandlung oder telefonische Beratungen)

    Sofern die Behandlungen aus therapeutischer Sicht auch im Rahmen einer telemedizinischen Leistung (Videobehandlung oder telefonische Beratungen) stattfinden können, ist dies mit vorheriger Einwilligung der Versicherten für die nachfolgend aufgeführten Heilmittel möglich. Die Videobehandlung muss in Räumen stattfinden, die Privatsphäre bieten. Die beim Leistungserbringer und bei den Versicherten bereits vorhandene Technik muss eine angemessene gegenseitige Kommunikation gewährleisten.

    Die Videobehandlungen sind im Bereich:

    • der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
    • der Schlucktherapie ausschließlich bei SCZ
    • der Ergotherapie
    • der Ernährungstherapie
    • der Physiotherapie für die
      • X0301 Bewegungstherapie,
      • X0501 Krankengymnastik (auch KG-Atemtherapie) und
      • X0702 Krankengymnastik-Mukoviscidose

    grundsätzlich möglich.

    Auf der Rückseite der Verordnung ist die Therapie als Videobehandlung „V“ oder „Video“ bzw. „T“ oder „Telefon“ zu kennzeichnen. Die Bestätigung der erbrachten Leistungen durch die Versicherten kann auch auf elektronischen Wege (z.B. per Fax, EMail) erfolgen. Die Einwilligung und Bestätigung der Versicherten ist der Abrechnung nicht beizufügen. Der Leistungserbringer hat die Einwilligung und die Bestätigung entsprechend aufzubewahren und der Krankenkasse auf Nachfrage vorzulegen.

  9. Sofern aufgrund der Pandemie bei bereits zugelassenen Leistungserbringern einzelne Kriterien der gültigen Zulassungsempfehlungen nicht oder nur teilweise erfüllt werden 4 können, hat dies keine Auswirkungen auf die Zulassung bzw. die Abrechnungserlaubnis gegenüber den Krankenkassen. Dies gilt insbesondere bei:

    • Reduzierung der Öffnungszeiten
    • Abwesenheit/Beendigung des Arbeitsverhältnisses der fachlichen Leitung
    • Jobsharing-Verfahren der fachlichen Leitung auch auf mehr als zwei Therapeutinnen oder Therapeuten

    Anträge auf Zulassung sollen aktuell ausschließlich per E-Mail an die zuständigen Arbeitsgemeinschaften übermittelt werden. Die Bestätigung erfolgt zunächst auch per E-Mail.

  10. Die Krankenkassenverbände weisen darauf hin, dass die Corona Auswirkungen ebenfalls zu Problemen in der operativen Bearbeitung bei den Krankenkassen und/oder Abrechnungsdienstleister führen kann.

Stand: 28.04.2020

Der GKV-Spitzenverband hat am 04.05.2020 die Empfehlung zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung aktualisiert. Zudem hat der GKV-Spitzenverband FAQ für die häufigsten Fragen im Umgang mit der Versorgung mit Hilfsmitteln veröffentlich.
Diese können hier heruntergeladen werden:

FAQ Hilfsmittelversorgung SARS CoV2
Empfehlungen des GKV-Spizenverbandes

Auch die AOK Bayern hat bereits Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Diese können Sie hier herunterladen. Daneben gibt es noch Hinweise der DAK, AOK Plus, AOK Hessen und BARMER. Die BKK Mobiloil, IKK classic, AOK NordWest und AOK Niedersachsen, haben bestätigt, dass Sie die Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes vollkommen gegen sich gelten lassen.

DAK: Link zur Website
AOK Plus: Download
AOK Hessen: Download
AOK Nordwest: Link zur Website
BARMER: Link zur Website
GWQ: Download


Per 27. März 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) angesichts der SARS-CoV-2-Pandemie Beschlüsse zur Anpassung der Arznei- und Hilfsmittelrichtlinie gefasst.

Hilfsmittel-Richtlinie:
Nach § 8 wird § 8a Sonderregelung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie eingefügt.
Diese sieht u. a. Folgendes vor:

  • Hilfsmittel können im Rahmen des Entlassmanagements für einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen verordnet werden (statt 7 Tage). Die bestehenden Einzelheiten zur zulässigen Dauer von Verordnungen bei Ge- und Verbrauchshilfsmitteln gelten unabhängig davon fort.
  • Die festgelegte Frist von 28 Kalendertagen, innerhalb derer die Hilfsmittelversorgung nach Ausstellung der Verordnung aufgenommen werden muss, wird vorübergehend ausgesetzt.
  • Analog zur AM-RL wird auch hier der direkte Arzt-Patienten-Kontakt bei bereits laufender bekannter Behandlung für Folgeverordnungen zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel ausgesetzt. Verordnungen können nach telefonischer Anamnese ausgestellt und "postalisch" an den Versicherten übermittelt werden.

Die Änderungen gelten bis zum 31. Mai 2020 und die Richtlinie tritt rückwirkend zum 9. März 2020 in Kraft. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger steht noch aus.

Quelle: Link

Stand: 07.05.2020

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